OGK - Oesterreichische Gesellschaft für Kommunikationswissenschaft
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    Ausschreibung der ÖGK-Forschungsförderung 2024

    Auch 2024 schreiben wir zur Unterstützung der Vernetzung unserer Mitglieder die ÖGK-Forschungsförderung in Höhe von bis zu 1.000,- Euro aus. Die Förderung kann für kollaborative medien- und/oder kommunikationswissenschaftliche Projekte beantragt werden, an denen Wissenschafter:innen von mindestens zwei unterschiedlichen Forschungsstandorten in Österreich gemeinsam arbeiten. Nähere Informationen sehen Sie hier.

    Einreichfrist erste Tranche 2024: 1. April 2024.

    Wir freuen uns auf zahlreiche Einreichungen!

    Abschied vom Medien Journal

    Heft 4/2023 war das letzte Heft in der Printversion des Medien Journals. Die Entscheidung, künftig nur noch online zu erscheinen, ist uns nicht leicht gefallen; aber veränderte Gewohnheiten bei der Rezeption wissenschaftlicher Texte sowie die Möglichkeiten für eine freie Zugänglichkeit und damit wachsende Reichweite von wissenschaftlichen Erkenntnissen in digitalen Medien- und Wissenschaftsumgebungen haben uns zu diesem Schritt bewogen.

    Großer Dank gebührt den Redaktionsmitgliedern und Gestalter:innen des Medien Journals, allen voran Petra Herczeg und Daniel Nölleke sowie Franz Rest, die zuletzt aktiv daran gearbeitet haben, sowie während seines langjährigen Bestehens den vielen engagierten Redaktionsmitgliedern, Gestalter:innen, Förder:innen sowie dem StudienVerlag und dem Facultas-Verlag. Ihnen allen ein herzliches Dankeschön für die langjährige engagierte Arbeit, die Geduld und ihren Einsatz bei der Veröffentlichung kommunikationswissenschaftlicher Forschung aus Österreich.

    KWT 2023 erfolgreich stattgefunden

    Die Kommunikationswissenschaftlichen Tage 2023 (KWT 2023) zum Thema „Ambivalenzen in Kommunikation und Medien“ (4. bis 6. Juli 2023 an der Universität Klagenfurt) gingen erfolgreich über die Bühne. In 11 thematischen Panels mit insgesamt 41 Vorträgen wurde über Ambivalenzen in unterschiedlichen Forschungs- und Theoriefeldern diskutiert: vom Journalismus über Gesundheitsthemen bis hin zu Nachhaltigkeitskommunikation. Der Doktorand:innenworkshop, moderiert von Kathrin Passig, Rebecca Scheiber und Roland Holzinger, wurde sowohl als Schreibwerkstatt als auch zum Netzwerken genutzt. In ihrer Keynote zum Thema „Zwischen Null und Eins – Technische Ambivalenzen“ zeigte Kathrin Passig mit einem geschichtlichen Rückblick, wie es zur Binarität in der Computertechnik kam. Im Medienpraxis-Panel diskutierten Daniela Kraus vom Presseclub Concordia, Konrad Mitschka vom ORF und Thomas Cik von der Kleinen Zeitung unter der Moderation von Matthias Karmasin über Ambivalenzen im „Journalismus zwischen Gate Keeping und Gate Watching“. Die durch die ÖGK-Forschungsförderung unterstützten Projekte der vergangenen drei Jahre wurden in einem eigenen Panel vorgestellt. Sie befassten sich mit den kommunikativen Praktiken und der Arbeitsrealität von Wissenschaftler:innen. Daneben wurden in vielen weiteren Panels aktuelle Herausforderungen und Spannungsfelder im Kontext des digitalen Zeitalters in den Blick genommen. Das Book of Abstract ist auf der Tagungswebsite veröffentlicht: https://www.aau.at/medien-und-kommunikationswissenschaft/kommunikationswissenschaftliche-tage-kwt-2023/.

    ORF-Finanzierung neu

    Nach dem VfGH-Beschluss, dass auch das Streaming von Programmen des österreichischen öffentlich-rechtlichen Rundfunks (ORF) ab 2024 kostenpflichtig sein muss, nimmt die Umstellung der Finanzierung des ORF weg von der empfangsgerätebezogenen GIS-Gebühr hin zu einer Haushaltsabgabe nun konkrete Formen an. Zukünftig sollen also alle österreichischen Haushalte, unabhängig davon, ob sie ORF-Programme nutzen bzw. empfangen, einen Beitrag leisten. Gleichzeitig präsentierte ORF-Generaldirektor Roland Weißmann ein Konzept für Einsparungen im dreistelligen Millionenbereich, von dem beispielsweise der Spartensender Sport Plus sowie das Radio-Symphonieorchester besonders betroffen sind.

    Eine Analyse von Matthias Karmasin dazu finden Sie unter: https://www.oeaw.ac.at/cmc/detail/news/eine-analyse-zu-den-orf-sparplaenen-und-die-wichtigkeit-des-oeffentlich-rechtlichen-rundfunks

    Stellungnahme zu den Gesetzesvorhaben Wiener Zeitung und qualitätsvoller Journalismus

    Im Regierungsprogramm für die Jahre 2020 bis 2024 haben sich die Regierungsparteien ÖVP und Grüne vorgenommen, das Förderwesen im Medienbereich weiterzuentwickeln und alle medienrelevanten Gesetze mit dem Ziel der Harmonisierung und Vereinfachung zu überprüfen. Im Oktober (WZEVI-Gesetz) und November (QJF-Gesetz) 2022 hat nun Medienministerin Susanne Raab zwei Gesetzesvorhaben vorgelegt, die diese Ankündigung umsetzen sollen.

    Die ÖGK hat zu diesen Gesetzesvorhaben eine Stellungnahme abgegeben, in der sie die Vorhaben in der gegenwärtigen Form ablehnt und die Bundesregierung sowie den Gesetzgeber zu einer grundlegenden Überarbeitung auffordert. Die von Josef Trappel verfasste Stellungnahme finden Sie hier.

    Call for Papers: Jahrestagung des Studienkreises Rundfunk und Geschichte; Wien

    Medienarchive sind Orte, an denen das Wechselverhältnis von Medialität und Historizität durch die Materialität der Archivalien in beesonderer Weise deutlich und auch immer wieder problematisiert wird. Einerseits werden historische Filme, Fernsehsendungen, Tonbeiträge und andere Archivalien hier nicht nur konserviert, sondern erforscht und für die Nutzung im Sinne eines „Gestern im Heute“ (Assmann/ Assmann) fruchtbar gemacht. Andererseits ergeben sich aus diesen medialen Repräsentationen des Historischen auch Spannungen – durch (bewusste oder unbewusste) Kanonisierungen, Einseitigkeiten etc., die vor allem im Kontext der Fiktionalisierung von Geschichte in Film, Fernsehen und Radio zutage treten. Mediale Geschichtsschreibung und hier vor allem die fiktionale ist bis heute das Erzählen von Geschichten, auch wenn dies von Historikern kritisiert wurde und wird. Fiktionale Strategien der Historiographie stehen oft in einem spannungsvollen Verhältnis zum dokumentarischen Anspruch der Medienarchive.

    Call For Papers Tagung Wien 2015

    Call for Papers: Global Media Journal 2015/01 Contemporary TV Drama Series

    Abstract Deutsch:

    Das Global Media Journal lädt für die Ausgabe Frühjahr/Sommer 2015 zur Einreichung von Beiträgen zum Thema „Contemporary TV Drama Series“ ein. Beispiele für diese aktuellen Serien, die recht unscharf auch als „Quality-TV“ beschrieben werden, sind The Sopranos, The Wire, oder Breaking Bad. Andere Bezeichnungen für diese international sehr erfolgreichen TV-Formate sind „Post-TV Drama“, „Transnational Drama“, „Post-Modern Drama“, „TV-Novels“ oder „Auteur-TV“. Diese bereits überraschend stark kanonisierten Serien sind in verschiedener Hinsicht ein transnationales und transmediales Phänomen: das betrifft die Herkunft, die Vermarktungsstrategien und die
    Aneignungsweisen.

    Call for Papers Global Media Journal 01/2015: Contemporary TV Drama Series Deutsch

    Abstract english:

    The Global Media Journal invites papers for the spring/summer 2015 edition on the topic of “Contemporary TV Drama Series”. Examples of such series, sometimes vaguely referred to as “Quality-TV”, are The Sopranos, The Wire, or Breaking Bad. Other labels used for these internationally successful TV-programs are “Post-TV Drama”, “Transnational Drama”, “Post-Modern Drama”, “TV-Novels” or “Auteur-TV”. Despite their vague name a surprisingly strict canon exists as regards to the particular series mentioned. Their origins from different countries, the producers’ marketing strategies and their modes of appropriation/adoption reveal their transnational and cross-medial character.

    Call for Papers Global Media Journal 01/2015: Contemporary TV Drama Series english

    Call For Papers: Changing Communications II

    Kommunikationswissenschaftliche Tage KWT 2013

    Call For Papers Changing Communications II

    Call For Papers: Changing Values, Roles and Business Models

    Call For Papers SGKM 2012

    Call For Papers: Gender – Neuer Strukturwandel der Öffentlichkeit

    Call For Papers Dreiländerkongress